Youtube

„Kommt der Nutzer in die Bib und hätte gern was zum Thema Flechtfrisuren“

Klingt ein bisschen wie der Anfang eines Bibliothekswitzes. Aber ich stelle mich mal der gedanklichen Aufgabe und recherchiere im Katalog. Das wir Bücher zum Thema haben, weiß ich aus dem Kopf, aber ob die verfügbar sind?

Stichwort „Frisur*“ und schon hab ich eine Übersicht aller Medien. Jede Menge Bücher, überwiegend aus dem Jugendbereich – im Zweifelsfall (da unsere Katalogrecherche keine Titelvorschau bietet) einmal beim Online-Buchhandel das Cover angeschaut.

Auf Youtube bekomme ich etwa 29 400 Ergebnisse, Videos von Flechtfrisuren in verschiedensten Schwierigkeits- und Qualitätsstufen allein unter dem deutschen Stichwort Flechtfrisur. Wenn man auf englisch unterwegs ist sieht das sogar noch besser aus. Dann heißt es passend: The world is you oyster. Die passende Perle muss dann nur noch gefunden werden.

Wenn man pech hat, passiert es einem dann wie mir: Ein Video geschaut, dann zwei, dann drei – Oh das sieht aber toll aus! – dann vier… und auf einmal ist eine halbe Stunde rum.

Vorteil Youtube: Man kann die Bewegungen, die man machen muss besser nachvollziehen, manchmal hat man auch andere Blickwinkel als nur den einen wie im Buch.

Nachteil: Wenn man mal nicht hinterherkommt ist es dann doch ein bisschen schwieriger den Pauseknopf zu drücken, oder das auf dem Kopf alles wieder auseinander fällt.

Vorteil Buch: Man braucht keine Pause drücken und kann ganz nach seinem eigenen Tempo arbeiten.

Nachteil: Das klappt nur wenn die Anleitung nicht über mehrere Seiten geht 😉 Außerdem sind Bilder und Beschreibung nicht immer eindeutig.

Zum Schluss kommt es eh immer auf den eigenen Geschmack an. (Und so gut aussehen wie in den Videos/Bildern tut es beim ersten Versuch meist eh nicht.)

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Jetzt hab ich richtig Bock meine Haare zu flechten.

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Twitterwalls

Twitterwall erstellt – CatCommander76 präsentiert Overwatch Cosplay!

Twitter hat mir ja nicht so gefallen – aber so eine Twitterwall macht es fast schon erträglich. Alles zum Thema/Hashtag übersichtlich auf einer Seite, wunderbar!

Ob ich es jetzt selbst bei der Arbeit mit unseren Jugendlichen anwenden würde? So richtig vorstellen kann ich es mir nicht. Wir haben ja nachgefragt, und Twitter ist da eh nicht so beliebt bei den meisten – Instagram ist nunmal momentan angesagter. Und ob ich mein Nachmittagsprgramm mit durchschnittlich 10 Kids mit der Gamescom vergleichen würde? Naja.

Eher schon könnte ich mir so eine Twitterwall bei Lesungen oder Informationsveranstaltungen für Erwachsene (oder zumindest ein größeres Publikum) vorstellen, wo es auch um aktuelle Themen geht, oder ganz allgemein eine für #stabiwupp. Cool wäre, wenn die auch als liveticker auf der Homepage zu finden wäre!

 

Den Kopf in den Wolken – die Cloud

„Wenn das Wörtchen Wenn nicht wär“ ist das Motto des Tages.

„Aber Sie haben doch Ipads mit denen Sie arbeiten können, da ist die Cloud doch vorprogrammiert.“ Blöd nur, wenn ich 95% der Arbeiten an einem Windows Rechner erledige. Wenn da wenigstens auf allen Rechnern das Programm installiert wäre, womit ich auf die Cloud des Ipads zugreifen könnte….

Oder wenn solche Speicherdienste wie Dropbox im städtischen Netz freigegeben wären. Dann müsste ich mir die 24 Fotos, die ich auf Veranstaltungen gemacht habe, nicht mehr in 8 Mails aufteilen um sie an meine Arbeitsmail zu schicken.

Zugriff von überall klingt toll. So etwas ähnliches haben wir auch, eine Teamablage. Bis die Daten, die ich da aber drinhaben will da hinkommen, muss ich zwanzig Zwischenschritte machen. Nervig und Zeitaufwendig.

Also ja, eine Dropbox würde mir das (Arbeits-)Leben sehr erleichtern. Das Mail-Postfach würde sich auch bedanken.

Zum Thema Datenschutz.

Was für Inhalte und Informationen sollten nicht gespeichert werden? Personenbezogene Daten von Dritten, soviel ist schon mal klar. Wir machen ja eh schon alle Gesichter von unseren Kids unkenntlich. Dass wir keine Adressdaten reinschreiben ist auch klar. Wüsste auch nicht wozu.

Und ansonsten… Bin ich überfragt. Ja, was soll man denn eigentlich nicht reinstellen? Was haben wir denn noch? Informationen zu internen Angelegenheiten vielleicht. Aber sowas liegt ein paar Gehaltsstufen über mir, da habe ich keine Anhnung was (und wie) man da überhaupt an Daten händelt.

Wenn dann die ausführlichere Lektion zum Thema Datenschutz – Oh, moment. Keine Lektion zum Datenschutz. Nur Bildrechte. Das ist aber interessant. Geht das zu sehr in die Tiefe?Wird davon ausgegangen, dass alle auf dem selben Stand sind? Liegt das außerhalb der Verantwortung des Netzworking Kurses? Hätte bestimmt gut in die EXTRA-Seiten gepasst. Vielleicht so damals, als wir die Datenschutzerklärung in den Blog eingefügt haben. Hm. Lohnt sich auf jeden Fall, drüber nachzudenken.

Kleines Update zwischendurch – Aufgabenübersicht

CatCommander76 meldet sich zurück zum Dienst!

Nach einer langen und schweren Undercovermission (Bitte keine Fragen – Ich finde immer noch Fellbüschel an den merkwürdigsten Stellen!) heißt es nun wieder Missionsprotokolle schreiben. Da Angela sich anscheinend in der Zwischenzeit aus dem Papierkram ein Nest gebaut hat, muss ich erstmal Ordnung in den Laden hier bringen.

Gabriel war so nett und hat mir eine Missionsübersicht erstellt. Wenn Genji-Cat sich jetzt auch noch bequemen könnte, seinen felligen Hintern von meiner Tastatur zu entfernen, kann es weitergehen…

 

Netzworkingkurs Aufgabenübersicht

 

Wikis

Wikipedia ist ja mittlerweile schon gang und gebe, aber auch Wikis sind mir schon lange bekannt, da ich ziemlich oft in Fandoms unterwegs bin. Das Prinzip ist also klar, auch wenn ich bisher noch nie aktiv an einem Wiki beteiligt war.

An sich könnte ich mir ein Wiki als Alternative zum Bibliotheks-Intranet gut vorstellen.

Man muss sich nicht mehr fragen, wer berechtigt ist, etwas einzustellen, oder ob derjenige nicht sogar gerade im Urlaub ist. Stattdessen macht man es einfach selber. Wartezeiten, Missverständnisse, etc. ließen sich damit einfach vermeiden. Mit einer klaren Strukturvorgabe, an der das Wiki wachsen kann, sähe ich da gar kein Problem.

Nur ob das so erlaubt ist, Interne Angelegenheiten der „Stadt“ auf einem fremden Server zu lagern, wo es da ja auch noch filesharing-optionen gibt? Ist ja schon ziemlich streng geregelt bei uns. Irgendwie zweifle ich daran.

 

Sway

Soo, nach langer langer Zeit ein etwas ruhigerer Vormittag. Diesmal wage ich einen neuen Versuch mit Sway. Diesmal am Tablet, da das städtische Netz immer noch NEIN zu Sway sagt.

Mir gefällt, das Sway eine Auswahl an Bildern und Videos hat, die man benutzen kann.

Bei der Vorschau hat es mit dem embedden geklappt… mal schauen ob sich das auch in der finalen Version so zeigt.

Ich fand Sway okay. Ähnlich wie Shorthand Social vom Ergebnis her, nur das man es direkt in den Blog einbinden kann.

(Nachtrag: Schon wieder vergessen, dass am Städtischen PC ja alles geblockt ist, was Sway drin hat… Wer also hier drunter keine süßen Katzenbilder sieht, weiß Bescheid.)

Infografiken (Oder: So~ dicht dran am Rage Quit)

Und weiter geht’s – mit Infografiken. Bisher hat’s Excel und PowerPoint auch getan, aber zugegebenermaßen, die Funktionen von Seiten wie easel.ly und Co scheinen auf den ersten Blick nicht schlecht.

Erster Versuch: Easely.

Vorlagen gefallen mir nicht wirklich, es ist nichts so richtig dabei was ich mir für meine Grafik wünsche, der Selber-basteln-Teil ist irgendwie unhandlich. Aber! Ich habe ja noch andere Seiten zur Auswahl. Also direkt wieder abgemeldet. Sehr positiv – die Option zum dauerhaften Löschen des Accounts ist schnell gefunden.

Zweiter Versuch: Infogram.

Die Seite ist sehr professionell aufgebaut, die Anzahl der vorgefertigten Grafiken ist im Gegensatz zu ease.ly ziemlich klein und auch der Baukasten zum selber erstellen ist schön übersichtlich. Genau das was ich will – muss ja nicht immer kompliziert sein, wenn’s auch einfach geht. Hach, hätte ich hier schon gewusst was auf mich zukommt…

Ein bisschen rumgebastelt, die Statistik Daten die ich nutzen wollte einfach aus der Excel Datei kopiert, alles easy peasy.

Einziger Manko: Das Einbinden der Grafik in den Blog. Ich weiß nicht ob es am Browser lag, oder an Infogram, aber es war ein Alptraum. Embed Code kopieren, bei html einfügen und los geht’s? Nicht mit dieser Infografik. Download geht nur mit kostenpflichtigem Pro-Account (was auch sonst) und ansonsten habe ich nur wieder einen blöden Link. Ich will aber ein hübsches Bild, in meinem Blogbeitrag! Sonst ist doch der ganze Sinn dahinter weg.

Da es nach jetzt geschlagenen 5 Stunden über einen Zeitraum von zwei Tagen (Plus/Minus, da NEBENBEI IM THEKENDIENST, nicht eingerechnet die Zeit, die es gedauert hat die Grafik zu erstellen) es mit Infogram nicht so funktioniert hat wie ich will, muss ich wohl meine Infografik mit einem der anderen Anbieter noch mal neu erstellen, da ich weder Geld in Infogram investieren möchte um die Grafiken herunterzuladen, noch Geld in WordPress investieren möchte um das existierende PlugIn für Infogram nutzen zu können.  *rude gesture at Infogram*

Damit das ganze nicht umsonst war, hier doch einmal der Link zur Grafik auf Infogram.

Dritter Versuch: Piktochart.

Erster Eindruck: Positiv. Übersichtliche Auswahl an freien Templates. Ich will mein eigenes Ding, also geht’s los mit „Create your own Infographic“.  Immerhin habe ich nach Infogramm schon mal eine Vorstellung davon was ich so ungefähr haben möchte.

Nach einiger Zeit wird der Browser bei Benutzung des Editors ziemlich schwerfällig, es kommt zu Verzögerungen, zum Schluss sogar zum Absturz des Browsers. Ich kann leider nicht beurteilen, ob es nun am Editor liegt, oder am Browser (bzw. an der Technik der Stadt. Ich vermute aber, auf meinem privaten PC würde es flüssiger laufen). Gott Sei Dank gibt es eine AutoSave Funktion, es ist also nichts verloren gegangen.

Endlich, Endlich!!! Habe ich es geschafft…. Bei Piktochart durfte ich tatsächlich die Grafik wie sie ist downloaden. Einfach so. Wow. Zum Beweis füge ich sie gleich unten ein.

new-piktochart_27674563(1)

 

Shorthand Social

Ich habe Sway jetzt einmal übersprungen, da sich dort immer noch ein paar kleine technische Schwierigkeiten zeigen.

Stattdessen bin ich jetzt zu Shorthand Social übergegangen. Das Prinzip gefällt mir sehr gut, auch wenn mir in der Durchführung einige negative Dinge aufgefallen sind – aber das kann auch an der benutzen Seite (Shorthand Social) liegen und wird bei anderen Anbietern vielleicht anders sein.

Die Bedienung ist wirklich sehr leicht, da man auch nur sehr wenige Optionen hat – was auch der erste Nachteil ist. Ich hätte schon gerne bei Foto mit Overlay Text auch den  Text unterschiedlich strukturiert; Eine Überschrift, normaler Text, ein Zitat… Leider ging nur entweder oder.

Einmal ist mir der Browser abgeschmiert, aber bis auf die letzten paar Änderungen wurde trotzdem alles als Entwurf gespeichert, deswegen war der Verlust nicht tragisch, nur nervig.

Man braucht außerdem schon ziemlich gute Bilder mit hoher Auflösung, um ein hübsches Ergebnis erzielen zu können – Bei regelmäßiger Nutzung ist eine gute Kamera + Fotograf also Pflicht!

Was mich am meisten an Shorthand Social genervt hat, ist dass ich mein Scollytelling auf Twitter veröffentlichen muss. Was wenn ich nur einen privaten Twitter-Account habe, den ich aber nicht mit meiner Arbeit in Verbindung bringen möchte? Immerhin konnte ich es so einstellen, dass nicht für jeden Abschnitt ein separater Post (?!? Wer entscheidet sich denn dazu, seine Follower so zuzuspammen?) geposted wird.

Na gut. Hier also mein Ergebnis. Da ich nicht irgendeine sinnlose Aneinanderreihung von Bildern haben wollte und auch keine Stock-Fotos raussuchen wollte, habe ich eine Präsentation unseres Sommerferienprogramms 2016 für Jugendliche gemacht.
Alles in allem sehr einfach und schlicht, aber hübsch. Würde ich für den selben Zweck gerne auch für unsere zukünftigen 4Teens-Projekte nutzen, dann allerdings evtl. nicht mit Shorthand Social.

 

 

 

Kuratierungsdienste

Re: Keeeb.com

Keeeb hat sich direkt erst mal unbeliebt gemacht, indem es direkt nach der Anmeldung bereits (ohne mein zutun!) mein Profilbild parat hatte. Wenn ich mich mit dem Account einer anderen Seite hätte einloggen wollen, dann hätte ich die Twitter/Facebook/was-auch-immer Funktion genutzt, und nicht die Mail-Adresse….

ngylz

 

Abgesehen davon hat es ein paar Anläufe gebraucht, um mit der Seite warm zu werden. Wahrscheinlich wäre die praktische Nutzung sehr viel intuitiver wenn man tatsächlich den Keeeb-Button benutzen könnte (denn das sieht in den Videos wirklich sehr angenehm praktisch aus).  Leider geht das so schlecht am städtischen PC… So ist es nur wieder ein Copy-Paste hin und her, die Seite muss die ganze Zeit offen sein, wenn man mal eben so nebenbei den interessanten Datenkrümel hinzufügen will. :/ Dabei hat man ja sowieso schon tausend Tabs offen.

Interessant finde ich die Bewertungsfunktion, und dass man seine Sammlungen mit mehreren Personen teilen/bearbeiten kann. Eignet sich also wahrscheinlich gut für interne Gruppen- und Projektarbeiten an denen viele Personen beteiligt sind.

Für mich privat ist Keeeb schon nützlich: Da kann ich gut in meiner Tokyo: Sightseeing Liste Vorschläge sammeln und im Voraus mit meinen Mitreisenden abstimmen, wer was sehen will.

Fakten checken

Artikel Mit Falschmeldungen in sozialen Netzwerken hatte ich zum ersten Mal zu tun als….

Man ist schon so lange im Internet unterwegs, da vergisst man schon mal welches wirklich das erste Mal ist.  Oft bekommt man es gar nicht mit – man registriert eine Nachricht, sieht den geteilten Post und hinterfragt nicht weiter. Hier rein, da raus. Erst hinterher hört man dann, und denkt – Ach so, ja da war ja was.

Die Menge an Informationen und Daten die man heutzutage gefüttert wird, ist aber auch so groß, dass es sich nicht lohnt, jedes Bild und jede Nachricht zu hinterfragen. Der Aufwand wäre zu groß. Da bliebe ja gar keine Zeit für Online-Shopping, Chat mit den Freunden oder dem Online-Spiel, wenn man nur damit beschäftigt wäre zu gucken, was denn jetzt richtig oder falsch ist.

Da hilft es nur, Filter anwenden. Man glaubt erst mal gar nichts, wenn es nicht aus einer (mehr oder minder) seriösen Quelle stammt. Bild vs. Spiegel. Wenn etwas für mich von Interesse ist, beschäftige ich mich automatisch ausführlicher damit und schaue mal, was dahinter steckt.

Falschmeldungen in sozialen Netzwerken haben auch eine / haben keine Bedeutung für Bibliotheken, weil …

Meiner Meinung nach sollten Bibliothek zumindest Aufklärungsarbeit leisten. Bei Klassenführungen und Rechercheschulungen kann man gut auf dieses Thema eingehen und (wie hier im Netzworkingkurs) die Tools aufzeigen, wie man solche Fake-News aufspüren kann.

 

Die in der Lektion gezeigten Tools können mir in Zukunft helfen / nicht helfen, weil …

Die gezeigten Tools sind sehr nützlich, um z.B. das unerlaubte Verbreiten meiner eigenen Bilder aufzuspüren oder herauszufinden, ob Bilder wirklich frei nutzbar sind, wenn man z.B. Druckzeugnisse (oder einen Blog) erstellt.

 

Am nützlichsten fand ich …

Die umgekehrte Bildersuche von Google.


 

Übrigens auch sehr interessant: Die Fachstelle ÖB NRW hat Anfang dieser Woche passend zum Thema einen Artikel herausgebracht: Es gibt jetzt eine Fake-News Check-App. Praktisch oder?